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RVC Prechtal kein Kanonenfutter beim Europacup in Wallbach
Die zuvor immer wieder gestellte Frage, was will eigentlich ein Zweitligist beim Radball Europacup beantworteten Markus Joos und Alexander Becherer in beeindruckender Weise auf dem Spielfeld. An den zwei Tagen in Wallbach wurde das RVC Team zum Publikumsliebling, denn die Beiden lieferten gegen die europäischen Spitzenmannschaften packende Spiele und forderten ihnen alles ab. Bereits in der Eröffnungspartie in welcher sich die Weltmeister vom SC Svitavka und der RVC Prechtal gegenüberstanden, wurde hochklassiger Radballsport geboten. Spätestens als die Prechtäler einen 2:5 Rückstand bis auf ein Tor aufholten und sogar fast den Ausgleich schafften, merkten die Tschechen dass sie ihr ganzes Können aufbieten müsssen um das Spiel mit 7:4 doch noch für sich zu entscheiden. Der nächste Gegner Ginsheim war gewarnt, ließ die Prechtäler Daueroffensive zu, verlegte sich auf Konter und gewann mit 7:3, wobei das Spiel offener war als das Endergebnis aussagt. Am Samstagmorgen wartete mit Dynamo Zagreb ein unangenehmer Gegner. So entwickelte sich ein taktisches Geplänkel aus dem der RVC Prechtal mit 3:1 als Sieger hervorging. Im letzten Gruppenspiel ging es gegen den letzjährigen Europacupsieger Höchst. Die Österreicher liessen Prechtal überhaupt nicht ins Spiel kommen, lagen zwischenzeitlich sogar mit 4:0 in Front, ehe die Prechtäler mit zwei Kontertoren zum 2:4 aufholten. Mehr ließ Höchst aber nicht mehr zu, schließlich brauchten sie die Punkte um Gruppensieger zu werden. Prechtal belegte den erhofften vierten Gruppenplatz, traf im Spiel um Platz Sieben auf Favorit Brünn das mit Altmeister Miroslav Berger antrat. Die beiden Mannscahften lieferten sich ein packendes Spiel welches die Zuschauer begeisterte. Dreimal konnte Prechtal in Führung gehen, dreimal glichen die Tschechen aus, Tormann Markus Joos parierte sogar einen von Exweltmeister Berger ausgeführten Strafstoss. Am Ende entschied dann das Schlitzohr Miroslav Berger die Partie zum 5:3 Erfolg für den tschechischen Erstligisten. Mit Platz acht und der gebotenen Leistung war man im Prechtäler Lager mehr als zufrieden, schließlich hatte man es in Wallbach mit europäischen Spitzenmannschaften zu tun.
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